Winterausflug in den westlichen Jura

von Nicolas, Januar 2014

Nach langer fliegerischer Durststrecke aufgrund schlechtem Wetters und gedrängtem Feiertagsprogramm liess es das Wetter am 17. Januar 2014 wie gehofft zu, den Flugmangel aufzuholen. Ich wollte schliesslich dazu beitragen auch im neuen Jahr wieder die 400 Flugstunden unseres Virus SW 100 zu erreichen. Zum geplanten Startzeitpunkt öffnete sich in Grenchen die Nebeldecke, so dass der Plan sich im einzigen McDonalds Fly-in der Schweiz zu stärken aufging. Abgesehen von Grenchen war das Mittelland noch unter einer Nebeldecke. So dass ich auf 5000 ft eine schöne Aussicht aufs Nebelmeer Richtung Süden und Westen hatte. Richtung Norden war es Grand Beau! Dazwischen ermöglichte die Wetterlage einen Ausblick auf eine Bilderbuchlandschaft.

 

Die Landung in Les Eplatures war mit einem Straight-in schliesslich ein Kinderspiel. Es gilt zu erwähnen, dass Les Eplatures neben dem McDonalds Fly-in weitere Vorzüge bietet. Hat man nämlich das Flugzeug 50 m neben dem McDonalds parkiert, so erwartet einem im C-Büro bereits ein nahezu vollständig ausgefülltes Landeformular. Der Service ist einzigartig!

 

 

Frisch gestärkt verliess ich Les Eplatures Richtung Südwesten. Schnell wurde klar, dass sich der Nebel in Neuchâtel leider noch gegen den Jura staute. Im Mittelland begann er sich erst aufzulösen. Statt einer Landung in Neuchâtel entschied ich also, den Lac de Joux von oben zu erkunden.

Mit dem Virus erreichte ich diesen auch innerhalb von wenigen Minuten. Die tiefblauen Seen strahlten um die Wette. Diese Region muss wohl bald mal zu Fuss erkundet werden ...

 

Nachdem ich genug von den tiefblauen Seen hatte nahm ich Kurs Richtung Lausanne. Eine Landung schien mir aufgrund der tief hängenden Nebeldecke zu umständlich, so dass ich dies nicht probierte. Ich genoss die interessante Aussicht auf die Französischen Alpen hinter Evian und die nebelfreien Teile der Stadt.

 

 

Dabei endeckte ich auch das Rolex Learning Center in Lausanne. Die Vögel sehen es jedenfalls als grossen Emmentaler ... Aber über Kunst kann man sich streiten.

 

Der Rückflug über Neuchâtel führte zu einem Anflugversuch unter dem Nebel. Da mir während dem Absinken der Boden auszugehen drohte, entschied ich mich aufgrund Sicherheitsbedenken auf eine Landung zu verzichten. Vom Osten her wäre eine Landung evtl. möglich gewesen, aber ich verzichtete auf einen zweiten Versuch und landete später glücklich über den schönen Flug in Grenchen. Dank des Zeitvorteils konnte ich aus dem Airport Restaurant noch eine warme Ovo und eine Nussrolle geniessen, während dem ich die angehenden Swiss Piloten beim Landetraining beobachtete.

 

 

 
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