Erlebnisbericht PPL-Prüfung von Marcel

von Marcel Egli

Am Donnerstag, 12. Juni 2014 war ich soweit, die PPL-Ausbildung mit der Prüfung abzuschliessen. Die Wettervorhersage für diesen Tag war ideal. Angesagt waren am Morgen ein paar Wolkenfetzen, die sich im Tagesverlauf rasch auflösen sollten. Danach war ein sonniger Tag, mit leichter Bise prognostiziert.

Weil die Prüfung bereits um 8:00 beginnen sollte musste ich früh starten, damit die nötigten Vorbereitungen gründlich durchführt werden konnten. Zu meiner Überraschung war ausgerechnet an diesem Morgen die Internetverbindung tot. Was zuvor noch nie eingetroffen war, wurde an diesem Morgen Tatsache, exakt dem Gesetz von "Murphy" folgend. Ohne lange zu zögern musste ich mich via Mobiltelefon ins Internet einloggen, um so trotzdem noch die neusten Informationen bezüglich des Wetters sowie das aktuelle NOTAM und DABS erhalten zu können. Die restliche Vorbereitung verlief dann ohne weiteren Zwischenfall. Pünktlich stand der Virus vor, und ich mit Herzklopfen im C-Büro in Grenchen bereit!

Wie üblich begann die PPL-Prüfung mit der Überprüfung der amtlichen Dokumente sowie der Besprechung der Flugunterlagen. Der Auftrag war, einen Navigationsflug nach Yverdon durchzuführen. Vor der Landung dort waren noch ein paar Übungen eingeplant. Auf dem Rückflug stand dann "Airwork" mit "Stall"- und Notlandeübungen im Raum Fribourg auf dem Programm. Zurück in Grenchen sollte ich dann noch Landungen unter verschiedenen Konfigurationen durchführen.


Die Expertin Isabelle und ich vor der Privatpiloten-Prüfung

 

Die Prüfung ist gut verlaufen und konnte gemäss Plan durchgeführt werden. Einzig die Aktivitäten auf dem Militärflugplatz Payerne führten dazu, dass ich über Moudon unplanmässig Warteschlaufen drehen musste, bis uns der "Controller" im Turm das "Crossing" bewilligte. Die kurze Pause im gemütlichen "Flughafen-Beizli" in Yverdon war eine willkommene Gelegenheit, mich kurz zu entspannen und auf den zweiten Teil der Prüfung zu konzentrieren. Kurz nach 11:00 war dann die Prüfung in Grenchen vorbei. Bei einer Erfrischung auf der Terrasse im Airportrestaurant erhielt ich ein ausführliches Feedback der abgelegten Prüfung.

Dank der gründlichen Schulung durch unseren Fluglehrer Hans Marthaler ging ich gut vorbereitet an die Prüfung. Das erlernte fliegerische Handwerk gab mir die Sicherheit, die Flugaufgaben innerhalb der geforderten Toleranzen zu erledigen. Zum Abschluss der Ausbildung möchte ich mich nun an dieser Stelle zuerst bei Hans Marthaler bedanken. Dank seiner Flexibilität und seinem Enthusiasmus war es mir immer wieder möglich, einen Schulungsflug durchzuführen, auch wenn dieser nur kurz war oder spät am Nachmittag stattfand. Auch bei Tony Birrer möchte ich mich für seine freundliche Unterstützung und die Abnahme eines Checkfluges bedanken. Grosser Dank gilt den Virus-Kollegen, die während meiner Schulung manchmal Rücksicht nehmen mussten. "Last but not least" möchte ich mich bei meiner Lebenspartnerin Corinne Fleury bedanken, die grosses Verständnis für mein zeitaufwendiges Hobby aufgebracht hat. Als Kompensation für die vielen Abwesenheiten hoffe ich nun, mit ihr viele schöne Flüge durchführen zu können, so wie wir das bereits kurz nach der bestandenen Prüfung gemacht haben.


Corinne und ich beim ersten Ausflug

 

 

 
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